2017

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Chin Tsao
Tictac Limbo, Coral Fugue – a memento
of a mirage garden

Opening: Wed, 14.6.2017, 19:00
Exhibition:14.6–22.6.2017
16.6.,15:00–18:00, 18.6., 15:00–18:00 and 20.6., 12:00–14:00
and by appointment.

„ … come further now. We must hurry a little, for we must walk and tremble through several other apparitions … At length, as the stone stairs came to end, we were walking over moist, soft earth. I felt that we were standing in the middle of the earth’s sphere, so deep and lonely was the place … One must always keep moving, as we are doing here, one must dance in freedom. It is cold and beautiful. Never fall in love with it! … “

«Jakob Von Gunten», Robert Walser

 

© Elisabeth von Samsonow

Elisabeth von Samsonow
Explosion

Eröffnung: Di, 30. Mai 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 30. Mai – 9. Juni 2017
nach telefonischer Vereinbarung +43 699 1161 5211

Aus der Erforschung der Photosynthese ergibt sich die Erforschung des Wachstums, aus der Verwandlung zur Transpflanze die Geo-Anatomie. Daraus folgt: Die Erde ist eine ekstatische Entität. Direkt neben dem U-Bahnausgang Nestroyplatz/Praterstrasse (U1) befindet sich der Space des fAN. Immer wieder aus der Röhre nach oben, das ist eine Feier der Explosion wert.

 

 

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Elisabeth von Samsonow
Oracle

Performance: Mi, 7. Juni 2017, 19 Uhr

Elisabeth von Samsonow betaetigt sich als ernsthaftes Erdtelephon, als Geo -durchsageapparat oder als Orakel. Sie orakelt zu Vergangenheit und Zukunft der Erde, wobei sie gelegentlich den Zeigefinger aus dem Tuellberg streckt und die Fingerspitze dem Publikum zur géo-elektrischen Kontaktaufnahme entgegenstreckt.

fAN fineartnetwork
Praterstrasse 33
1020 Wien

 

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„Klane Vogerl, schau!“
Valentin Postlmayr

Eröffnung: Di, 23. Mai 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. – 28. Mai 2017 nach telefonischer Vereinbarung
+43 699 1161 5211

“Vögel als Zeichen der Gemütsbewegung”. In schnellen Strichen versucht Valentin Postlmayr Emotionen in Form von einfachen “Vogerl”- Zeichnungen zu Papier zu bringen und schafft so eine Gefühlsvoliere, die Raum zur Interaktion bietet. Die Zeichnungen treten über emotionalen Ausdruck in Beziehung zueinander und ermöglichen den Betrachter Geschichten daraus zu interpretieren. Alle Bilder sind dabei mit einer echten Vogelfeder gezeichnet worden.

 

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Tevfik Baser
Istanbul Blick aus meinem Fenster

Eröffnung: Sa, 20. Mai 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. – 21. Mai 2017

Am 20. Mai zeigt der Kunstverein fAN, erstmals Werke des türkischen Regisseurs und Künstlers Tevfik Baser. „Istanbul aus meinem Fenster“ zeigt Momentaufnahmen aus Istanbul. Bewusst wird auf sprachliche Erklärungen verzichtet, denn die Deutung der Bilder sollte dem Betrachter überlassen sein.

Sein Auge für das bewegte Bild zeigte Tevfik Baser bereits als Regisseur zahlreicher Filmproduktionen. 40qm DEUTSCHLAND (Unesco Preis Cannes’86. Silberner Leopard Locarno’86. Goldenes Eichhorn Festikon’86 Amsterdam. Bester Debütfilm Roterdam’87. Nominiert für Bundesfilmpreis’87), ABSCHIED VOM FALSCHEN PARADIES (Offizieller Beitrag im Wettbewerb der 39. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Grand Prix Filmfestival Strasbourg’89. Publikumspreis Salso Filmfestival’89. Civis Preis ’90 Köln) & LEBEWOHL FREMDE (Offizieller Beitrag im wettbewerb der 44.Internationalen Filmfestspiele CANNES ’91. Preis für Beste Regie in Garda Filmfestival, Verona 1991) sind nur drei von vielen Preisen die den Werdegang des 66 jährigen schmücken.

Die Ausstellung im fAN in der Praterstraße sollte die erste fotografische Präsentation werden.

 

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Reinhold Kirchmayr

In diesen fotografischen Bildbeschreibungen stellt sich die Frage nach der Bewahrung nicht mehr – die Geheimnisse entwickeln sich mit mit dem Lauf der Welt. (Hannes Stiefel)

Eröffnung: Do, 4. Mai 2017, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. – 18. Mai 2017
nach telefonischer Vereinbarung +43 699 1161 5211

Künstlergespräch: Do, 11. Mai 2017, 18 Uhr
Gisela Steinlechner im Gespräch mit Reinhold Kirchmayr

Finissage: Do, 18. Mai 2017, 19 Uhr

(English version)
In these photographic image descriptions the question of safeguarding no longer arises – the secrets develop along with the way of the world. (Hannes Stiefel).

Opening: Thu, 4 May 2017, 7 pm
Exhibition: 5. – 18. May 2017
by appointment. Please call +43 699 1161 5211

Artist Talk: Thu, 11 May 2017, 6 pm
Gisela Steinlechner and Reinhold Kirchmayr

Finissage: Thu, 18 May 2017, 7 pm

Kristin Kelich
ISLA BONITA

Eröffnung 11.4.2017, 19.00 Uhr/ Opening April 11, 7.00 p.m.Dauer 11.4.2017 – 30.4.2017/ Duration April 11 – April 30

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Eiko Gröschl

rolling dice on a corner

curated by Ute Burkhardt & Lisa-Marie Meier


Malerei der Suspense 

Eiko Gröschls Werke berühren und erzeugen gleichzeitig eine innere Anspannung. Diese wird sich bei längerer Betrachtung nicht auflösen. Seine Bilder wirken melancholisch, still und geheimnisvoll (nach). Gröschls Werk lässt sich mit dem Begriff „Suspense“ fassen. Es ist die Erwartung auf das Auftreten eines dennoch unerwarteten Geschehnisses. Gröschl stößt allerdings einen Keil zwischen dem erzählerischen und unsichtbaren Konzept und befreit dadurch das dargestellte Bild von seiner Abbildung. Seine Motive sind schematisch reduziert und stellen gewöhnliche Alltagshandlungen und Szenerien dar. Dabei wiederholen sich die Sujets: eine Frau sitzend auf einer Bank, ein Mann mit Hund, eine Uhr, die fast sechs schlägt, ein auf dem See schwimmendes Ruderboot. Es sind Beobachtungen, die durch kleine Verschiebungen ins Absurde driften. Die dargestellten Menschen und Tiere wirken wie isolierte, selbstvergessene, verträumte Wesen, die Schauplätze wirklichkeitsfern. Die Konsequenz dieser Malerei entscheidet auch über die formalen und ästhetischen Ansätze, die auf viele Stilelemente der Avantgarden Expressionisten verweisen. Seine Sujets sind nicht Träger seiner malerischer Intention. Seine Vorstellungen sind von einer Stimmung gesteuert, deren Ausdruck sich in der Farbe findet. Mal dominieren dunkle und kräftige Farbtöne seine Bilder, die dick und flächig aufgetragen sind. Oder es sind helle Farben, die sich über die Leinwand streuen und Teile von ihr unbedeckt lassen, wodurch ein Schleiereffekt erzeugt wird, der sich sanft über die Szenen legt. Ohne Licht und Schatten wird das Surreale seiner Bilder betont. Diese naive Malweise, sowie die simple Raumaufteilung erzeugen Sympathie und Leichtigkeit. (Lisa-Marie Meier und Amer Abbas, 2017)

www.eikogroeschl.net

Eröffnung 2.3.2017, 19.00 Uhr/ Opening March 2, 7.00 p.m.

Dauer 2.3.2017 – 16.3.2017/ Duration March 2 – March 16

Anna Paul

Carta

curated by Antje Prisker & Ute Burkhardt

CARTA

Schon der Gedanke, dass ein Zufall am Anfang vieler Sammlungen steht, gibt einem ein gutes Gefühl. Wo Kenntnisse über Sammelgebiete und Gegenstände steigen, spricht man von einer Sammlung, denn Sammeln im Gegensatz zum Anhäufen bedeutet auswählen.
Populäre Sammelgebiete sind under anderen historische Aktien und Wertpapiere, Ansichtskarten, Anstecknadeln, Antiquitäten, Aufkleber, Autogrammkarten und viele mehr. Ich sammle Papier, sammle das Wissen und die Geschichte die es erzählt.

Die Idee zu „Carta“ steht am Anfang dieser Sammlung, die Idee aus den gesammelten Papieren ein blindes Buch mit verlaufenden Grammaturen zu machen. Speziell dafür suche ich seit langem rein weiße ungestrichene Papierbögen verschiedener Grammatur. Das Objekt ist nicht viel mehr als ein Block Papier, ein Musterbuch von Sorten die zu ihrem Ende gekommen sind. Die sich nun als Zeugen der Betriebe, die sie produzierten, zusammen finden. (Anna Paul, Feb. 2017)

CARTA

Thinking of coincidence as an initiator for many a collection makes one feel good. Where knowledge about specific areas and objects increases one speaks of a collection for collecting, as opposed to hoarding, means making choices. Popular collectibles are, amongst others, historical shares and bonds, postcards, pins, antiques, stickers, autographs and many more. I am collecting paper, the knowledge and the stories it holds.

The idea of binding the collected papers to a blind book with changing grains became the initial idea behind ‘Carta’. For this I have long been searching for brilliant white laid paper of different grain. The object displayed is little more than a block of paper, a sample book of discontinued lines, coming together to bear witness to the companies which produced them.  (Anna Paul, Feb. 2017)

www.annapaul.at

Eröffnung 16.2.2017, 19.00 Uhr/ Opening February 16, 7.00 p.m.

Dauer 16.2.2017 – 28.2.2017/ Duration Feb 16 – Feb 28